Zwei Häuser waren - gleich an Würdigkeit -
Hier in Verona, wo unser Speil beginnt,
Durch alten Groll zu neuem Kampf bereit,
Eine Fehde, die sändig neu erglimmt.
Dies ist die Geschichte von Romeo und Julia,
Zwei Liebende, die wie füreinander gedacht;
Getrennt durch Julias Vater Stolz und Gram,
Der die Tochter entführt in dukelster Nacht.
Voller Kummer und Sorge ergreift unser Held,
Ein Montague, Sohn des ärgsten Feinds,
Sein Schwer, den Mantel und stürmt in die Wel,
Und kämpft um ihr Leben, als wäre es seins.
Also gib Acht vor den Wachen und schärf' deine Sinne,
denn auch wenn der Weg zu ihr beschwerlich scheint.
Schon bald. Romeo. Hörst du ihre liebliche Stimme,
O Romeo, bist mit deiner Liebsten wieder vereint.
Es liegt nur in deinen Händen, dass Romeo und Julia wieder zueinander finden. Auf unseren Helden wartet ein Weg voller Gefahren, tödlicher Fallen und unerbittlichen Feinden. Sorge dafür, dass diese Liebe nicht in einer Tragödie enden wird. |