| Detail-Bewertung: | Grafik:
| Sound:
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| Spielspaß:
| Gesamtbewertung:
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| Pro: |  | Kein wildes Tastaturgehämmer… |  | …sondern meist Timing und Konzentration gefragt |  | Gute Soundeffekte |
| | Contra: |  | Etwas geringer Umfang |
| Entwickler / Publisher: Twistbox Games |
Testgerät(e): | Sony Ericsson K800i |
| Informationen:
So testen wir |
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Auch wenn (oder gerade weil) der Sommer langsam zu Ende geht, möchten wir Euch in diesem Testbericht das Spiel „Bikini Summer Games“ von Twistbox vorstellen.
Sportspiele haben Tradition auf dem Handy. Dieses Erfolgskonzept ist hier mit ein bißchen Erotik gepaart, denn hier stehen keine muskelbepackten Athleten im Vordergrund, sondern leicht bekleidete Damen in bunten Bikinis. Mit diesen gilt es 5 verschiedene Disziplinen zu meistern – Turmspringen, Hürdenlauf, Fechten, Kajak Slalom und Basketball.
Bei fast allen Wettkämpfen ist kein wildes auf der Tastatur rumhacken gefordert (wie bei manch anderen Spielen dieses Genres), sondern koordiniertes und reaktionsschnelles Drücken der richtigen Taste zum richtigen Zeitpunkt. Dies erfordert am Anfang etwas Übung und vor allem Konzentration, ist dafür aber weniger tastaturmordend und schonender für die Daumen. So musst du als Spieler z.B. beim Basketball auf eine sich bewegende Anzeige achten und im richtigen Moment werfen, damit der Ball im Korb landet. Nur beim Kajak fahren und Fechten verfällt man schnell in ein wildes Rumgetippe. Unserer Meinung nach ist das Fechten auch die schwächste Disziplin des Spieles, denn eigentlich soll man hier sowohl angreifen als auch verteidigen können. Doch das Verteidigen ist kaum möglich, da die eigene Kämpferin oft nicht schnell genug reagiert, um die Angriffe der Gegnerin abzuwehren. So verfällt man schnell in reines Tastaturgehacke und ist nur am attackieren, welches aber meistens auch zum Erfolg führt. Dies ist aber wie gesagt die Ausnahme, die anderen Sportarten benötigen mehr Fingersptizengefühl.
Das Spiel bietet zwei Modi: Wettkampf und Training. Beim Wettkampf musst du in allen Disziplinen glänzen, um dich gegen deine Konkurrentinnen durchzusetzen und am Ende ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen. Beim Training kannst du dich hierauf vorbereiten und die einzelnen Disziplinen üben. Hierbei führt dich ein Mix aus Tagesschausprecher und Horst Schlämmer durch die Menüs und erklärt dir vor jeder Disziplin die Steuerung.
Grafisch liefert das Spiel durchschnittliche Leistungen ab. Mittelpunkt sind definitiv die Bikini-Bräute, die ansehnlich aussehen. Wenn man jedoch seine Augen von diesen abwendet (auch wenn es schwer fällt :-) ), gibt es drumherum nur wenige Highlights und kaum Animationen zu entdecken.
Bei der Soundausgabe hast du die Wahl zwischen Musik und Soundeffekten. Bei der Musik warten verschiedene Titel auf dich, die vor sich hindudeln. Besser sind hingegen die Soundeffekte (z.B. Wasserspritzen beim Turmspringen oder Applaus), die gut klingen und durch Signaltöne auch ein akustisches Feedback zum Geschehen auf dem Display geben.
Fazit: Bikini Summer Games ist sicherlich kein Goldmedaillen-Favorit im Genre der Sportspiele, da es mit 5 Disziplinen nur begrenzt Abwechlsung bietet. Wem das aber reicht und nebenbei beim „Tastensport“ auch noch etwas nackte Haut sehen möchte, für den ist dieses Handyspiel ein passabler Pausenfüller, der vor allem Konzentration und Reaktionsvermögen fordert.
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