| Detail-Bewertung: | Grafik:
| Sound:
| Steuerung:
| Spielspaß:
| Gesamtbewertung:
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| Pro: |  | Viele Sportarten |  | Motivierende Jagd nach Medaillen |  | Einfache Steuerung… |
| | Contra: |  | …die sich leider ständig wiederholt… |  | …und bei längerem Spielen anstrengend wird |
| Entwickler / Publisher: Avarto Mobile |
| Testgerät(e): | Informationen:
So testen wir |
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Alle vier Jahre blickt die Welt auf eine andere Stadt, in der die Olympischen Sommerspiele ausgetragen werden. Und alle vier Jahre versucht auch die Spieleindustrie ihren Teil des Kuchens abzubekommen, in dem besonders viele Sportspiele herausgebracht werden. So ist es natürlich auch bei Handyspielen der Fall, so dass im Jahre 2008 passend zu den Sommerspielen in Peking Minilympics für das Handy herausgekommen ist. Ob das Spiel olympischen Ruhm verdient hat oder eher das Feuer der Fackel zum Erlischen bringt, zeigt unser Test.
Minilympics kommt mit stolzen 17 Disziplinen daher, von Leichtathletik wie Weitsprung, Diskus und Hürdenlauf über Schwimmen und Turnen bis hin zu Bogenschiessen ist alles dabei. Soviel olympische Auswahl und Vielfalt bietet sonst kein uns bekanntes Handyspiel aus diesem Genre. Dies verspricht natürlich viel Abwechslung und nicht das Absolvieren einer Sportart bis zum Abwinken.
Das Spiel bietet zwei Modi: Training und Wettkampf. Beim Training kannst du deine Fähigkeiten in den einzelnen Betätigungsfeldern üben, während du beim Wettkampf in den Disziplinen gegen die 10 besten Athleten der Welt antreten und siegen musst. Denn nur die ersten drei bekommen bekanntermaßen eine Medaille und somit Ruhm und Ehre.
Da bei jedem Wettkampf sehr gute Athleten vertreten sind, bedarf es teilweise sehr flinker Finger und ein wenig Übung, um mit diesen mithalten zu können. Dadurch ist dem Spieler eine Herausforderung gegeben und das Spiel wird nicht zu schnell langweilig.
Die einzelnen Übungen werden vor jedem Durchgang erklärt, so dass der Steuerung der Athleten keine Hindernisse mehr im Weg stehen. Um in den Disziplinen gut abzuschneiden musst du dann gute Reaktionen und vor allem schnelle Finger haben. Leider sind die meisten Sportarten vom Bedienungskonzept ziemlich gleich, so dass man nach einiger Spielzeit schnell mal lahme Daumen bekommt. Denn wenn dich erst einmal der sportliche Wetteifer gepackt hat, dann wirst du mit deinem Daumen ziemlich auf die Tastatur einhämmern, um möglichst schnell zu laufen oder zu schwimmen oder zu werfen oder zu….
Die Grafik ist durchaus olympiareif, auch wenn es nicht zu einer Goldmedaille reicht. Die Athleten sind putzig dargestellt mit ihren überdimensionalen Köpfen und auch die Umgebung ist mit einigen schönen Details wie Kameramännern, Fotografen und einer tobenden Zuschauermenge versehen. Die Bewegungen sind zwar teilweise etwas ruckelig und die Grafik etwas pixelig, darunter leidet der Spielspaß aber nur bedingt.
Im Hintergrund der Wettkämpfe läuft Musikuntermalung, die den Spieler akkustisch pushen und zu Höchstleistungen antreiben soll. Diese wiederholt sich zwar für ein Handyspie typischerweise auch ständig, ging uns aber bei weitem nicht so auf die Nerven wie bei manch anderem Spiel.
Fazit: Minilympics ist das wohl umfangreichste Spiel dieses Genres und definitiv ein Medaillenkanditat, der aber leichte Schwächen beim sich ständig wiederholenden Bedienkonzept hat.
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