| Detail-Bewertung: | Grafik:
| Sound:
| Steuerung:
| Spielspaß:
| Gesamtbewertung:
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| Pro: |  | sexy Mädels |  | gute Grafik |
| | Contra: |  | nicht für Kinder geeignet |  | kann schnell frustrierend & eintönig werden |  | deutsche Übersetzung nicht fehlerfrei |
| Entwickler / Publisher: Herocraft |
Testgerät(e): | Sony Ericsson K800i |
| Alternativen:
| Informationen:
So testen wir |
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 Blutige Gemetzel sind ja nicht jedermanns Geschmack. Aber trotzdem haben diese Spiele – vor allem beim männlichen Geschlecht – eine große Anhängerschaft. Wenn dann die Hauptrollen in so einem Spiel auch noch von leicht bekleideten Mädels übernommen werden, dann ist das Spiel wohl erst recht etwas für die Männer unter uns. Genau diese Zielgruppe hat auch Herocraft mit ihrem Handyspiel Postal Babes ins Auge gefasst.
Deine Mission ist die Befreiung einer Universität, die von Terroristen besetzt wurde. Dabei sind einige Studentinnen als Geiseln genommen worden, die du nun mit deinen bildhübschen Freundinnen retten sollst. Postal Babes ist ein typisches seitwärts scrollendes Spiel, bei dem du dich von Level zu Level durchkämpfen und die Geiseln suchen musst. Doch das dies nicht so einfach ist, versteht sich natürlich quasi von selbst. So stellen sich dir immer wieder schwer bewaffnete Terroristen in den Weg, um dich aufzuhalten. Diese lassen sich leider auch nicht von den üppigen Reizen der Schönheiten ablenken, sondern greifen dich mit Baseballschlägern, Messern, Gewehren uvm. gnadenlos an. Erledige sie alle und nimm ihnen die Waffen ab, um deine eigene Bewaffnung zu verbessern. So läufst du von Level zu Level, verwendest Fahrstühle zum Wechseln der Etage, durchsuchst jeden Raum nach Geiseln oder versteckten PowerUps oder hangelst dich in den Außenmissionen von Fenstersims zu Fenstersims. Da die Gegner natürlich in der Überzahl sind, ist das Bewältigen der Level nicht immer so ganz einfach. So kann es bei einigen Levels vorkommen, dass man zig Versuche benötigt, um endlich mal ein Level zu überleben und nicht zu scheitern. Das kann ganz schön frustrierend sein. Leider fehlen in den einzelnen Levels Speicherpunkte. Wenn man ein Level nicht überlebt hat, weil die Gegner zu übermächtig waren oder man aus Versehen in einen Abgrund gestürzt ist, dann muss man das Level immer wieder von vorne anfangen. Da würden wir uns Widereinstiegspunkte wünschen.
Abwechslungen zum recht schnell eintönig werdenden Gameplay bringen z.B. Sniper-Levels, bei denen du in bester Scharfschützen-Manier die Gegner per gezielten Kopfschuss aus dem Weg räumen kannst.
Das schärfste an der Grafik sind natürlich die leicht bekleideten Babes, auch wenn diese natürlich nur recht klein dargestellt sind. Aber auch das „Drumherum“ kann sich sehen lassen und ist vor allem eines: blutig. Wer also einen etwas empfindlicheren Magen hat, der sollte besser die Finger von diesem Spiel lassen. Ansonsten sind die Levels mit einigen schönen Details gespickt.
Akustisch kann das Spiel nicht ganz so überzeugen. Es gibt zwar einige Soundeffekte, die vor allem beim Kämpfen aus den Lautsprechern tönen. Diese klingen aber leider nicht wirklich realistisch. Hier ist sicherlich noch Luft nach oben.
Die Steuerung ist standardmäßig. Einzig das Springen kam uns etwas unkontrolliert vor, so dass hier am Anfang ein paar Bruchlandungen vorprogrammiert sind. Ansonsten ist es guter Durchschnitt.
Fazit: Postal Babes ist ein ordentliches Handyspiel, das aber leider auch einige Schwächen aufweist. So kann es schnell frustrierend werden, da einige Level doch recht schwer sind. Und die deutsche Übersetzung ist teilweise auch nicht wirklich optimal. Wer blutige und brutale Spiele mag und auch mit sexy Mädels kein Problem hat ;-), der kann gerne einen Blick riskieren, alle anderen sollten sich vielleicht eher bei anderen Spielen dieses Genres umschauen. Wir empfehlen dieses Spiel auf jeden Fall nicht für Kinder!
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