| Detail-Bewertung: | Grafik:
| Sound:
| Steuerung:
| Spielspaß:
| Gesamtbewertung:
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| Pro: |  | Abwechslungsreiche Minispiele |  | Originalgetreue Umsetzung |  | Lustige Comicgrafik |
| | Contra: |  | Leichte Schwächen bei der KI |
| Entwickler / Publisher: Gameloft |
Testgerät(e): | Sony Ericsson K800i, Samsung SGH-D900 Ultra Edition 12.9 |
| Informationen:
So testen wir |
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Eigentlich ist so jede Idee, die Stefan Raab in den letzten Jahren in Angriff genommen hat, ein Erfolg geworden. Dies gilt auch für die Show „Schlag den Raab“, bei der ein vom Publikum ausgewählter Kandidat in bis zu 15 Spielen gegen Stefan Raab 500.000 Euro gewinnen kann. Das Erfolgskonzept und die Spannung dieser Sendung versucht nun Gameloft mit dem gleichnamigen Spiel aufs Handy zu bringen – ob dies geklappt hat zeigt unser Testbericht.
Im Handyspiel „Schlag den Raab“ schlüpfst du in die Rolle des Kandidaten und versuchst, gegen den virtuellen Stefan Raab zu gewinnen. Um dies zu schaffen, musst du in den 15 anstehenden Minispielen mehr Punkte machen als dein prominenter Kontrahent. Die Disziplinen werden dem geneigten TV-Zuschauer, der des öfteren die TV-Show verfolgt, allesamt bekannt vorkommen, denn sie entstammen alle der Sendung. Die Minispiele reichen von Autoball, Bogenschiessen und „Wo liegt was?“ bis zu Curling, Klackern und Hürdenlauf. Man merkt schon an dieser Aufzählung, das einiges an Abwechslung geboten wird - es geht in fast alle Handyspiel-Bereiche – Sport, Geschicklichkeit, Logik & Denken, Puzzle – für jeden etwas dabei und es kommt keine Langeweile auf.
Positiv fallen auch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade auf. Wenn du bei den ersten Spielen keinen Stich landen konntest, dann wirst du gefragt, ob der Schwierigkeitsgrad verringert werden soll. Eine gute Sache, um anfänglichen Frust zu vermeiden und auch am Anfang Erfolgserlebnisse zu erreichen. Wenn man etwas geübter ist, kann man den Grad der Herausforderung wieder hochschrauben, damit das Spiel auch dann noch spannend bleibt.
Leichte Schwächen hat das Spiel bei der künstlichen Intelligenz. Bei „Wo liegt was“ kommen zum Beispiel manchmal etwas schwachsinnige Antworten von Stefan, z.B. bei der Frage nach dem höchsten Berg Deutschlands tippt er einen Ort mitten in Italien ein. Das dürfte der „Echte“ wohl besser hinbekommen.
Die Aufmachung des Spieles ist in einem gelungenen Comicstil, die keine Höchstpunktzahlen zulässt, aber lustig und farbenfroh daherkommt. Zwischenzeitlich kommen dann noch ein paar kernige Sprüche des Entertainer Raab, für die ihn die einen lieben und die anderen hassen. Dies sorgt für Abwechslung und wird den Ehrgeiz nach einem verlorenen Spiel noch etwas steigern.
Aus den Lautsprechern des Handys tönt die meiste Zeit Musik – die auch wie Musik klingt und nicht zu vergleichen ist mit dem Gedudel von vielen anderen Spielen. Dies unterstützt noch einmal die Showatmosphäre des Spieles. Leider gibt es nur vereinzelt Soundeffekte, die aber wahrscheinlich bei der hohen Anzahl an Minispielen sonst auch den Rahmen der Möglichkeiten eines Handyspieles gesprengt hätten.
Fazit: Das Handyspiel zur Show „Schlag den Raab“ von Gameloft ist rundum gelungen. Es gibt zwar ein paar kleine Schwächen, die aber durch die Abwechslung der vielen Minispiele und die originalgetreue und spannende Umsetzung wieder wettgemacht werden.
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