| Detail-Bewertung: | Grafik:
| Sound:
| Steuerung:
| Spielspaß:
| Gesamtbewertung:
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| Pro: |  | gute Grafik |  | verschiedene Schwierigkeiten |  | diverse Ausrüstungsgegenstände |  | motivierendes Karrieresystem |
| | Contra: |  | recht wenige Missionen |
| Entwickler / Publisher: artificial life |
Testgerät(e): | Samsung SGH-D900 Ultra Edition 12.9 |
| Informationen:
So testen wir |
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 Heute möchten wir Euch das Handygame „Shooter “ zum gleichnamigen Paramount-Kinofilm mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle vorstellen, welches artificial life kürzlich veröffentlicht hat. Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um ein „Ballerspiel“, bei dem der Spieler in die Rolle des Scharfschützen Sergeant Bob Lee Swagger schlüpft und diverse Missionen z.B. in Krisengebieten dieser Welt erledigen muss. Swagger ist der beste Scharfschütze der amerikanischen Armee und Opfer einer hinterhältigen Verschwörung. Du begibst du dich auf die Suche nach den wahren Tätern. Deine persönliche Mission ist es mit Scharfsinn und Treffsicherheit deine Unschuld zu beweisen und für Gerechtigkeit zu kämpfen!
Hierbei muss man nicht wie bei einigen anderen Shoot’em’up-Spielen in der Gegend rumlaufen und rumballern, sondern lauert, typisch für einen Scharfschützen, in seinem Versteck, schießt gezielt auf die Gegner und hofft dabei, nicht von diesen entdeckt zu werden.
Soweit zur Theorie, kommen wir zur Praxis.
Wir haben das Spiel auf einem Samsung SGH-D900 getestet. Die Installation klappte reibungslos und auch das Spiel läd recht zügig, so dass keine unendlich langen Pausen im Spiel zwischen den einzelnen Missionen den Spielspaß mindern. Außerdem werden während der Ladeunterbrechungen nützliche Tipps zum Spiel und zur Ausrüstung eingeblendet, die die Wartezeit sinnvoll überbrücken.
Am Anfang des Spieles kann man ein Training durchlaufen, bei dem kurz und bündig das Spiel und die Steuerung erklärt werden. Dies erleichtert den Einstieg und erspart das Nachlesen in der Hilfe, die natürlich auch vorhanden ist, aber leider keine große Hilfe ist, da diese z.B. nicht die Bedienung des Spieles erklärt.
Das Spiel selber bietet einen Karrieremodus, bei dem man die verschiedensten Missionen nacheinander erfolgreich bestreiten muss und einen Arcade-Modus, bei dem man eine Mission seiner Wahl „mal eben so zwischendurch“ daddeln kann. Außerdem hat man die Wahl zwischen drei Schwierigkeitsgraden (Gefreiter, Offizier und Special Forces), die einen länger anhaltenden Spielspaß und steigende Herausforderungen bringen.
In den einzelnen Missionen muß man dann gegen verschiedene Gegner ankämpfen. Am Anfang einer jeden Mission kommt ein kurzes Briefing, bei dem der Inhalt der Mission erklärt wird. In den einzelnen Missionen warten dann viele Soldaten, aber auch Jeeps und Hubschrauber versuchen einem das Leben schwer zu machen und den Spieler in seinem Versteck zu erschießen. Man muß mit seinem Fadenkreuz genau auf das Objekt, welchem man an den Kragen gehen will, zielen und dann mit der Feuertaste schießen. Den richtigen Zeitpunkt zum Schuss zu finden wird dadurch erleichter, dass das Fadenkreuz im richtigen Moment seine Farbe von grün auf rot ändert. Außerdem erweist sich das Zielfernrohr, welches die Gegner deutlich näher erscheinen läßt und so Schüsse auf gut Glück verhindert.
Herausfordernd sind die einzelnen Missionen in verschiedenster Weise. Natürlich erstens durch den Ehrgeiz, nicht vom Gegner erschossen zu werden. Aber auch die begrenzte Anzahl an Munition, die dem Spiel einen realistischen Touch geben, machen die Sache nicht einfacher und fordern ihren Tribut, wenn man sich zu viele Fehlschüsse geleistet hat. Und die in einigen Missionen herunterlaufende Zeit sorgen für einen gewissen Druck. Ebenfalls spielt der Wind bei den Missionen eine Rolle, die nicht zu unterschätzen ist. Denn bei Wind muss man eigentlich neben die Ziele schießen, um diese zu treffen. Ein nettes kleines Feature des Spieles ist es, dass man sich ganz militärtypisch während seiner Laufbahn diverse Medaillen verdienen kann.
Für jede erfolgreiche Mission der Karriere bekommt man je nach Zeit, Trefferquote und anderen Faktoren Punkte gutgeschrieben, für die man sich dann Ausrüstungsgegenstände wie Tarnausrüstung, Schalldämpfer, Erste-Hilfe-Set und vieles mehr kaufen kannt. Diese verbessern dann Deine Fähigkeiten und helfen beim erfolgreichen abschließen der Missionen.
Insgesamt sind aber leider nur 6 verschiedene Missionen plus eine Bonusmission zu bewältigen. Dies sind nicht gerade viel und sie sind auch relativ schnell durchgespielt. Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade geben dem etwas mehr Anreiz, aber insgesamt ist das Spiel eher von kurzweiligem Vergnügen.
Grafisch ist das Spiel durchaus gelungen. Die verschiedenen Hintergründe der Missionen sind verschiedenartig gestaltet und passen zu den jeweiligen Einsatzgebieten. Auch die Gegner sind recht detailgetreu dargestellt, wenn auch nicht gerade sehr animiert. Dies kann man vor allem durch das Zielfernrohr sehen. Die Explosionen von den Jeeps und Helikoptern wirken auf unserem Testhandy relativ pixelig, wir nehmen an, dass dies auf anderen Handys nicht viel besser ist.
Der Sound beschränkt sich auf Schussgeräusche, die recht realistisch klingen. Weitere Geräusche gibt es leider nicht, keine Explosionen, kein Hubschraubergeknatter oder ähnliches. Da hätte gerne noch etwas nachgelegt werden können, um den Flair des Spieles zu erhöhen. Positiv ist aber anzumerken, dass zumindest auf ein nerviges Hintergrundgedudel verzichtet wurde, welches bei vielen Spielen sehr eintönig ausfällt.
Fazit: Insgesamt ist „Shooter“ ein recht gut gelungenes, aber kurzweiliges „Shoot’em Up“-Spiel, welches im Umfang aber durchaus noch ein bisschen mehr Missionen hätte vertragen können.
Vom Spiel überzeugt? Du willst dieses Spiel auch haben? Hier kannst Du es herunterladen: Downloadmöglichkeiten für dieses Handyspiel findest du hier.
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